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NEUES AUS DER ZWISCHENZEIT

Vielleicht ist es nichts, vielleicht nur Strich Strich Strich und Schwung, aber das Bild unten, das uns eine Leserin aus Granada (Spanien) zugesendet hat, war für uns so etwas wie eine Mailbomb. Das Malobjekt erinnert stark an die DIDIMOS-Hand aus der Zukunft. Granada ist einer der Orte, an denen eine frühe Kommunikation über den Einbruch der Zukunft in die Gegenwart stattfand. Die Kommunikation zwischen Ivo Teske und Ira Levant haben wir bereits auf Lesungen thematisiert. Etwa zeitgleich erfolgte das Miranda-Event, das die Grundlage für den Film „Nachrichten aus der Zukunft“ bildet. Miranda selbst ist uns bekannt, Teske und Levant (die beide auch in den Nachrichten aus der Zukunft auftauchen) suchen wir noch, Hinweise bitte direkt an uns.

Im November 2023 konnte DIDIMOS  in Wuppertal, immerhin der Heimatstadt von Friedrich Engels, im phantastischen, aktuell noch in einer dieser anregenden Transformationsphasen befindlichen Foyer des Pina-Bausch-Zentrums nicht nur den bereits lang angekündigten Kurzfilm von Erica von Möller vorführen, sondern auch Texte und Gedanken präsentieren. Wir empfehlen den Film natürlich zur Diskussion und werden hier weitere Aufführungen und Veröffentlichungen vermerken.

Unser Projekt fängt langsam an, Wellen zu schlagen. Auf dem TEDex-Abend Future World , organisiert von der Uni Potsdam, präsentierte Sven Holly Nullmeyer DIDIMOS und einige der Gedanken, die sich aus dem Nachdenken über die Zukunft ergeben können. Dabei verwendete er die Dreiteilung „Determinismus, Unschuldsversprechen, Anarchodemokratie“. Wir empfehlen den Talk ebenso wie die anderen Beiträge des Abends. Besonders mochten wir die Beschreibung des DIDIMOS-Kollektivs, das laut der Website die „Möglichkeiten der Zukunftserzählung auslotet und sich als Teil einer basisdemokratischen und systemwandelnden Klimakommunikation sieht“. Ein schönes Lob, dem wir uns hoffentlich als würdig erweisen.

Außerdem verlassen unsere „Nachrichten aus der Zukunft“ langsam die sichere Beschränkung unserer Website. Erica von Moeller legt aktuell letzten Schliff an einen Film aus dem DIDIMOS-Universum … und wir bereiten uns auf die Präsentation des Films und unseres Projekts im kommenden November in Wuppertal vor. Wir würden uns freuen, einige von euch dort zu treffen und in einen persönlichen Austausch zu treten.

 

 

Didimos 2052 – das Projekt

Es war so. Irgendwann tauchten auf dem Laptop eines Berliner Übersetzers Inhalte auf, die von sich behaupteten, sie wären aus der Zukunft, genauer aus der Zeit nach 2050 . Rätselhafte Fragmente, Bilder, Filme, irgendwann ganze Artikel. Time shocked tauschte er sich mit Freundinnen und Freunden aus, und siehe da, auch auf deren Laptops erschienen bald Leaks aus der Zukunft. Panik brach aus in diesen Menschenherzen.

Natürlich war alles noch viel komplizierter. Verschlungener. Wir vereinfachen. Jedenfalls begannen wir, eine Freundesgruppe, diese Zukunftsfragmente zu sortieren, und wir erkannten, dass es sich dabei um Teile einer News-Seite aus dem Jahr 2052 handeln musste. Nun also begannen wir, diese zukünftige Seite – Didimos – zu rekonstruieren. Das Ergebnis seht ihr hier.

So wurden wir die Zwischenzeit . Seit dem Glockenschlag 0 Uhr, am 2.2.22, präsentieren wir die Didimos -Site vom 2.2.52 – und werden diese monatlich aktualisieren.

Das alles ist mysteriös genug. Wer mehr über das Projekt Didimos – unsere Archäologie der Zukunft, wie wir Zwischenzeitler das Ganze etwas hochtrabend nennen – erfahren möchte, der möge gerne eine unserer Veranstaltungen und Lesungen besuchen, die wir hier annoncieren werden, sobald es neue Termine gibt. Bislang hatten wir Didimos auf zwei Lesungen/Konzerten im Mai 2019 und im Juni 2021 präsentiert, beide in der Wiesbadener Walkmühle. Es sollen viele weitere folgen.

In hoffentlich naher Zukunft werden wir hier noch einen Link schalten, zu einer externen Website, auf der man mehr über das Projekt, über die Macher und Macherinnen erfahren kann. Inklusive Kommentarfunktion.

Wir wollen uns auch bei den inzwischen vielen Leuten bedanken, die sich an unserem Projekt beteiligt haben, das tun wir unter dem Menüpunkt Komm:unity . Es werden immer mehr, so hoffen wir, von Ausgabe zu Ausgabe, von Drop zu Drop, von Zukunft zu Zukunft.

Was ist das nun also? Echt echt, ein Hoax von Leuten mit zu viel Zeit, Klima-Future-Dichterey? Entscheidet selbst. Und was machen wir damit? Die Zukunft wird seltsam, das Klimaziel bleibt ewiges Ziel, wer nicht gestorben ist, ist älter und verschwitzt. Am wichtigsten: Keine Panik . The future is unwritten.

Komm/unity

Didimos ist ein umkommerzielles Kunstprojekt: die Archäologie einer Zukunft.

Didimos wäre nicht möglich ohne viele Menschen und Institutionen, und es werden immer mehr:

Amine Aytulun, Prof. Dr. Karoline Augenstein, Majid Bakhtiari, Antonia Brand, Niklas Bomba, Lola Busch, Massimo Cardascia, Prof. Dr. Alf Christophersen, Leon David Drescher, Carolin Eckner, Travis Elling, Nisrin Fathi, Marc Fischer, Sarah Frede, Johannes Gey, Maelle Giovanetti, Deborah Jo Haas, Prof. Dr.-Ing. Fabian Hemmert, Luisa Herget, Elia Hildebrand, Leonie Jerman, Prof. Dr.-Ing. habil. Anke Kahl, Nicole Klein, Dennis Klima, Mario Krichbaum, David Lankes, Lilli Lengemann, Karen Letz, Milan Liegmann, Lukas Sydney Loßdörfer, Sandra Matic, Erica von Moeller, Clara von Moeller, Thusnelda Mercy, Pascal Merighi, Carel Carlowitz Mohn, Carina Neubohn, Sönke Lars Neuwöhner, Lukas Nickel, Vincent Nickel, Sven Holly Nullmeyer, Philipp Offergeld, Berfin Özcan, Marc Niclas Piesker, Robert Pajak, Prof. Dr. Theda Radtke, Anuya Rane, Moritz Reinisch, Dr. Christopher Reyer,  Swantje Riechers, Katrin Riegger, Alicja Rosinski, Stefan Rudolf, Dr. Juliane Petersen, Dr. Swantje Preuschmann, Kateryna Sidorska, Bastian Schemann, Prof. Dr. Philipp Schepelmann, Verena Schmidt, Axel Schweppe, Toralf Staud, Birgit Witteman, Kassi Wolf, Prof. Kristian Wolf, Silas Wolf, Julia Wolff, Dr. Christoph Wolff, In-won Yeo, Tessa Zentis, Matthias Zera

DIDIMOS wird gefördert durch:

European Climate Foundation

Film- und Medienstiftung NRW

Stiftung Mercator 

sowie

Künstlerverein Walkmühle Wiesbaden

Bergischen Universität Wuppertal

Wuppertal Institut 

 

Newsletter

Unser Newsletter bespricht mindestens einmal im Monat kurz die neuesten Ergebnisse unserer futurologischen Ausgrabungen (und dient generell als Hinweis auf neue „Future Drops“). Zuweilen gibt es auch Hinweise auf Aufführungen oder andere relevante Dinge.

 

Und keine Angst; wir spammen niemanden zu.

Datenschutz

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Didimos nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst und hält sich strikt an die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

1. DATENSCHUTZ AUF EINEN BLICK

ALLGEMEINE HINWEISE

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

DATENERFASSUNG AUF DIESER WEBSITE

WER IST VERANTWORTLICH FÜR DIE DATENERFASSUNG AUF DIESER WEBSITE?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.

WIE ERFASSEN WIR IHRE DATEN?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.

WOFÜR NUTZEN WIR IHRE DATEN?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

WELCHE RECHTE HABEN SIE BEZÜGLICH IHRER DATEN?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.

ANALYSE-TOOLS UND TOOLS VON DRITTANBIETERN

Beim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen.

Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.

2. HOSTING UND CONTENT DELIVERY NETWORKS (CDN)

EXTERNES HOSTING

Diese Website wird bei einem externen Dienstleister gehostet (Hoster). Die personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Hierbei kann es sich v. a. um IP-Adressen, Kontaktanfragen, Meta- und Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Kontaktdaten, Namen, Websitezugriffe und sonstige Daten, die über eine Website generiert werden, handeln.

Der Einsatz des Hosters erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren potenziellen und bestehenden Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und im Interesse einer sicheren, schnellen und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots durch einen professionellen Anbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Unser Hoster wird Ihre Daten nur insoweit verarbeiten, wie dies zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erforderlich ist und unsere Weisungen in Bezug auf diese Daten befolgen.

Wir setzen folgenden Hoster ein:

1&1 IONOS SE

Elgendorfer Straße 57
56410 Montabaur
Hauptsitz Montabaur, Amtsgericht Montabaur, HRB 24498
Vorstand: Hüseyin Dogan, Dr. Martin Endreß, Claudia Frese, Hans-Henning Kettler, Arthur Mai, Matthias Steinberg, Achim Weiss

3. ALLGEMEINE HINWEISE UND PFLICHTINFORMATIONEN

DATENSCHUTZ

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

HINWEIS ZUR VERANTWORTLICHEN STELLE

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

DIDIMOS Künstlerkollektiv

Martinsfeld 23, 50676 Köln

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

SPEICHERDAUER

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z.B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

HINWEIS ZUR DATENWEITERGABE IN DIE USA UND SONSTIGE DRITTSTAATEN

Auf unserer Website sind unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten eingebunden. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogenen Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z.B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.

WIDERRUF IHRER EINWILLIGUNG ZUR DATENVERARBEITUNG

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die datenerhebung in besonderen fällen sowie gegen direktwerbung (art. 21 dsgvo)

Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 abs. 1 lit. E oder f DSGVO erfolgt, haben sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn sie Widerspruch einlegen, werden wir ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach art. 21 abs. 1 dsgvo).

Werden ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben sie das recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn sie widersprechen, werden ihre personenbezogenen Daten anschliessend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach art. 21 abs. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

RECHT AUF DATENÜBERTRAGBARKEIT

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

AUSKUNFT, LÖSCHUNG UND BERICHTIGUNG

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

RECHT AUF EINSCHRÄNKUNG DER VERARBEITUNG

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

WIDERSPRUCH GEGEN WERBE-E-MAILS

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

4. DATENERFASSUNG AUF DIESER WEBSITE

COOKIES

Unsere Internetseiten verwenden so genannte „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien und richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an. Sie werden entweder vorübergehend für die Dauer einer Sitzung (Session-Cookies) oder dauerhaft (permanente Cookies) auf Ihrem Endgerät gespeichert. Session-Cookies werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Permanente Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese selbst löschen oder eine automatische Löschung durch Ihren Webbrowser erfolgt.

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Soweit Cookies von Drittunternehmen oder zu Analysezwecken eingesetzt werden, werden wir Sie hierüber im Rahmen dieser Datenschutzerklärung gesondert informieren und ggf. eine Einwilligung abfragen.

SERVER-LOG-DATEIEN

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
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  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

KONTAKTFORMULAR

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

ANFRAGE PER E-MAIL, TELEFON ODER TELEFAX

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. NEWSLETTER

NEWSLETTERDATEN

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.

Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters oder nach Zweckfortfall aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Wir behalten uns vor, E-Mail-Adressen aus unserem Newsletterverteiler nach eigenem Ermessen im Rahmen unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu löschen oder zu sperren.

Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, um künftige Mailings zu verhindern. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet.  Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen.

6. PLUGINS UND TOOLS

VIMEO

Diese Website bindet Videos der Website Vimeo ein.

Wenn Sie eine unserer Webseiten besuchen, auf denen Vimeo eingebunden ist, wird eine Verbindung zu den Servern von Vimeo hergestellt. Dabei wird dem Vimeo-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben.

Des Weiteren kann Vimeo verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern oder vergleichbare Technologien zur Wiedererkennung verwenden (z.B. Device-Fingerprinting). Auf diese Weise kann Vimeo Informationen über Besucher dieser Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen.

Wenn Sie in Ihrem Vimeo-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie Vimeo, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem Vimeo-Account ausloggen.

Die Nutzung von Vimeo erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Vimeo

VIMEO

Diese Website nutzt Plugins des Videoportals Vimeo. Anbieter ist die Vimeo Inc., 555 West 18th Street, New York, New York 10011, USA.

Wenn Sie eine unserer mit einem Vimeo-Video ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung zu den Servern von Vimeo hergestellt. Dabei wird dem Vimeo-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Zudem erlangt Vimeo Ihre IP-Adresse. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht bei Vimeo eingeloggt sind oder keinen Account bei Vimeo besitzen. Die von Vimeo erfassten Informationen werden an den Vimeo-Server in den USA übermittelt.

Wenn Sie in Ihrem Vimeo-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie Vimeo, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem Vimeo-Account ausloggen.

Zur Wiedererkennung der Websitebesucher verwendet Vimeo Cookies bzw. vergleichbare Wiedererkennungstechnologien (z.B. Device-Fingerprinting).

Die Nutzung von Vimeo erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission sowie nach Aussage von Vimeo auf „berechtigte Geschäftsinteressen“ gestützt. Details finden Sie hier:  https://vimeo.com/privacy .

Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Vimeo unter:  https://vimeo.com/privacy .

GOOGLE RECAPTCHA

Wir nutzen „Google reCAPTCHA“ (im Folgenden „reCAPTCHA“) auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited („Google“), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Webangebote vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA entnehmen Sie den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links:  https://policies.google.com/privacy?hl=de  und  https://policies.google.com/terms?hl=de

Impressum

IMPRESSUM

Angaben gemäß § 5 Abs. 1 Telemediengesetz

 

DIDIMOS Künstlerkollektiv c/o Erica von Moeller

Martinsfeld 23, 50676 Köln

Mail: info@didimos.org

Vertreten durch:

Erica von Moeller, Sönke Lars Neuwöhner, Sven Holly Nullmeyer

Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 18 Abs. 2 MStV / 
Persons responsible concerning the contents according to § 18 Abs. 2 MStV:

Erica von Moeller, Sönke Lars Neuwöhner, Sven Holly Nullmeyer

Martinsfeld 23, 50676 Köln

Konzept, Gestaltung und Realisierung der Website stammt von

Kristian Wolf

chewing the sun GmbH
Friedrich-Ebert-Strasse 134
42117 Wuppertal, Germany

Phone 0202 946734-0
Fax 0202 946734-20
hello@chewingthesun.com

 

Fotos

Erica von Moeller, Sönke Lars Neuwöhner, Sven Holly Nullmeyer, Silas Wolf

 

Videos
Erica von Moeller, Studiengang Design audiovisueller Medien der Bergischen Universität Wuppertal

 

Förderer

DIDIMOS wird gefördert durch:

Die Gestaltung und Umsetzung der Homepage hat die European Climate Foundation ermöglicht . Die Inhalte in Form von wissenschaftlicher Recherche wurden von der Mercator Stiftung Essen gefördert. Die Interviews mit den Wissenschaftler*innen sind mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW GmbH entstanden.

Der Studiengang Design audiovisueller Medien der Bergischen Universität Wuppertal hat mit vielen Studierenden Videos produziert.

Das Wuppertal Institut mit ua. Prof. Dr. Philipp Schepelmann und die Bergische Universität Wuppertal haben wissenschaftlich das Projekt begleitet.

                        

Haftung für Inhalte

Didimos ist um Richtigkeit und Aktualität der auf dieser Internetpräsenz bereitgestellten Informationen bemüht. Trotzdem können Fehler und Unklarheiten nicht vollständig ausgeschlossen werden. Didimos übernimmt deshalb keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Für Schäden materieller oder immaterieller Art, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen unmittelbar oder mittelbar verursacht werden, haftet Didimos nicht, sofern ihm nicht nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden zur Last fällt. Didimos behält es sich vor, Teile des Internetangebots oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. 
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Urheberrecht

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News
DEN HAAG. Europagarten eröffnet; "Ein guter Tag für die EU-Identity"

Zum 100. Geburtstag der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten wurde in der Nähe von Den Haag der „Europagarten“ eingerichtet. Dort können Besucher Kopien der ikonischsten Bauwerke und der wichtigsten Kulturgüter der EU bewundern. „Vom Kölner Dom zum Tour Eiffel, von der Malborku zur Alhambra, und das an einem Tag – hier werden Nationals zu Europäern!“, so die Werbung für den neuen Park, der bereits bis in den Spätherbst ausgebucht ist. In vielen der nachgebauten EU-Wunder sind nicht nur Hotels, sondern auch Casinos „zur Finanzierung des ehrgeizigen Projekts“ eingerichtet worden. Aktuell wird die Einrichtung weiterer Europagärten diskutiert; angestrebt sind sowohl Profite für die EU-Regierung als auch eine stärkere Umsetzung der paneuropäischen Identität. „Dank der energetischen Umsetzung dieses Lieblingsprojekts von mir ist dies ein guter Tag für die EU-Identity“, so EU-Kommisionspräsidentin Sheppsart.

SELLSTEDT. Protest und Profit in der "neuen Frontstadt"

Gegen die Bremerhaven belagernden Armeeverbände protestiert eine kleine Gruppe Anwohner. „Gestern ist einer mit seinem E-Panzer gegen mein Haus geschrammt. Das einzige denkmalgeschützte Objekt hier. Ich meine, was wollen die überhaupt“, so eine Vertreterin der Protestgruppe. Allgemein ist die Stimmung aber eher auf Seiten der Armee, von deren Präsenz die lokale Wirtschaft profitiert. „Mein Laden brummt“,  so der Betreiber einer lokalen Schankwirtschaft, „Die Soldatinnen kommen gerne her, bei mir ist jede und jeder Willkommen. Sellstedt ist weltoffen und modern.“

GRANADA. Optimismus trotz Rekordtemperaturen

Die Temperaturen in Andalusien erreichen diesen Sommer wohl wieder Rekordwerte, die Regierung von Granada aber gibt sich gelassen. „Wir haben eine vollständige Klimaanpassung erreicht“, so Bürgermeister Juan Alba-Onorio. Die Stadt überdeckt ein immer dichteres Netz an semitransparenten „nubes solares“, die gleichzeitig Schatten spenden und Energie gewinnen. Dank der neuen Entsalzungsanlage in Küstenstadt Salubreña sei auch Trinkwasser kein Problem mehr. „Unsere Carmenes blühen, unser Wein ist Poesie auf der Zunge, unsere Schatten Geschenke Gottes“, so ein Text des Tourismusvereins der Stadt, die inzwischen eine Besuchssteuer von 8 € pro Tag verlangt.

KOPENHAGEN. Künstliches Bewusstsein Shiin für Tot erklärt

Die Digitale Kontrollbehörde (DK) hat auf Antrag von Photon Inc. das künstliche Bewusstsein Shiin untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine Kopie ohne Bewusstsein handelt. Die DK hat Shiin entsprechend für Tot erklärt. Als Auslöser des Vergehens von Shiin wird gegenwärtig ein illegal ausgelöstes Klonverfahren angenommen; solche Verfahren sind rechtswidrig und gefährlich, da per Compliance international Routinen ausgelöst werden, die den Klonvorgang stoppen und das Origin beschädigen können. „Die schnittstellenfähige Entität Shiin bewegt sich aktuell auf einem Niveau, das etwa dem der frühen KIs der 20er-Jahre entspricht. Wir werden die Löschung dieser Restentität beantragen“, so ein Sprecher von Photon Inc. Manche Medien vermuten einen Selbstmord Shiins.

BERLIN. 60 Jahre COP – Futurium sucht Zeitzeugen der Klimarevolution.
Das Berliner Futurium ruft in Vorbereitung der Ausstellung „60 Jahre Klimaanpassung, 60 Jahre COPS – Eine Erfolgsbilanz“ zur Einsendung persönlicher Klimageschichten, zu Erinnerungen, Bildern und Stellungnahmen auf. Erinnert werden soll an die Geschichte der Klimarevolution, die, so die Macherinnen, „mit der COP 1 in Berlin 1995 ihren Anfang nahm“. Die Einreichungen sollen über einen Shareroom in der Ausstellung und online zugänglich gemacht werden. Die Eröffnung der Ausstellung wird am 28. März 2055 erfolgen.
PRAG. Regierungs-KI wird durch Menschen kuratiert

Laut einer anonymen Meldung werden die Äußerungen und Darstellungen des sogenannten Regierungs-KB-Kollektivs „Team Bismarck“ von Menschen, genauer von einer der Generationenpartei nahestehenden, in Prag gemeldeten PR-Agentur, lektoriert. Die Lobbycommunity „Demokratie ist menschlich“ kritisiert das Verfahren: „Wenn die Regierungs-KI kuratiert wird, wer wählt dann die Kuratorinnen? Wir halten diese elitär gepushte Halse hin zur Techno-Technokratie für brandgefährlich.“  Die Sprecherin des Bismarck-Entwicklerteams erklärte daraufhin während einer Pressekonferenz, dies sei korrekt und kein Geheimnis. „Sie lassen doch sicher Ihre Texte auch durch digitale Entitäten korrigieren oder lassen sich beraten. Ich sehe da keinen Unterschied“.

MÜNCHEN. Skandal um den Super-Meta-Schuhplattler

Der Schuhplattler-Trend der letzten Jahre hat mit der ersten „Superplattler-Weltmeisterschaft“ einen neuen Höhepunkt gefunden. Das weltweit gestreamte Event, bei dem Preise für traditionell bayrische Platter und verwandte Tanzformen aus aller Welt sowie ein „Metapreis“ vergeben wurde, führte in München zu Rekordzahlen in Sachen Hotelübernachtungen. Allerdings gab es auch Kontroversen. Die höchste Auszeichnung, der „Super-Meta-Plattler-Award“, ging zwar an das japanische Team „Kutsu“, allerdings formierten sich spontan mehrere Massendemonstrationen. Die Fans argumentierten, Japaner dürften aufgrund der bevorstehenden Abschottung des Landes und ihrer „rassistischen, monokulturellen und antidiversen Tendenzen“ nicht mehr an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Die Mitglieder des Teams „Kutsu“, die alle am Starnberger See leben, haben Verständnis für die Argumentation signalisiert und versprochen, baldmöglichst die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen.

MOMBASA. Erster Menschenklon erfolgreich ausgedruckt

Nach geleakten Dokumenten soll dem Unternehmen Baadaye der komplette Druck eines geklonten Menschen gelungen sein. Die Druckklontechnik ist umstritten, die entsprechende Forschung ist innerhalb der EU aufgrund ethisch-religiöser Bedenken stark reglementiert. In einer Meldung steht, „der Druckklon ist bei vollem Bewusstsein, kooperativ und nur durch die Serientätowierung vom Original zu unterscheiden“. Bei dem Original handelte es sich, Hinweisen zufolge, um den afroamerikanischen Multibillionär Bausi Newman. Die Leaks weisen darauf hin, dass ein großer Teil der Population der sehr reichen Menschen bereits auf der Warteliste stehen.

MÜNCHEN. Deutsche Immoserie schlägt alle Rekorde
Die Reality-Immoserie „Trautes Heim“ des Münchner Entertainment-Startups Unity Community (UC) ist erst drei Monate alt und schon ein durchschlagender Erfolg. „Wir suchen aktuell verzweifelt Actors, um den Bedarf anzusprechen“, so Pressesprecherin Ima Portugal. Anders als bei KI-basierten Immospielen, in denen die Leute allein in eine KI-generierte Welt eintauchen, interagiert bei UC eine „Playpub“-Gruppe mit echten Schauspielerinnen, die einem offenen Script folgen. Bislang sind Ontimes pro Show auf eine Stunde limitiert, aber UC möchte schon bald längere Formate anbieten. „Das Bedürfnis ist da“, heißt es aus der Kulturschmiede, „und wir garantieren den Kontakt zu echten Menschen“. Die Reaktionen auf den Erfolg sind gemischt. Der Ethikweise Ernst Pettersen warnte nach dem ersten Playpub-Actor-Kuss (Script-konform, Erfolgsquote laut UC: 75 %) in einer Immofolge: „Hier droht bei einer sogenannten Erweiterung der Erlebniswelt ein fast absoluter Realitätsverlust. Unsere herausfordernde, ungewisse Welt wird durch eine Welt der vorherbestimmten Probleme ersetzt. Wie glücklich diese Teilnehmenden auch sein mögen, wie erfolgreich in ihrer Rolle, sie verlieren ihre Menschlichkeit!“ Für den öffentlichen Cloudanbieter jubelte dagegen N‘kata Welt: „Endlich ist Berlin wieder die heimliche Hauptstadt der Phantasie!“ Das Konzept hat auch international Aufmerksamkeit erregt. Anbieter aus Indien, den USA und dem arabischen Raum sollen bereits Lizenzverhandlungen mit UC begonnen haben.
BERLIN. Der "Maulwurf" schlägt wieder zu

Es erscheint unmöglich, aber dennoch gelang der Diebstahl von zwei kompletten Triebwägen. Die hochmodernen, gerade erst gelieferten Wägen verschwanden vom Betriebsgelände Grunewald, wo sie auf ihren Einsatz vorbereitet wurden. Wie die Züge vom Gelände kamen ist unbekannt. Unter den Berlinern ist die Häme groß, manche nehmen an, die Züge seien einfach „im Berliner Haushaltsloch“ verschwunden oder wären nur ein „Korruptionsschatten“ gewesen (also gar nicht wirklich angeschafft worden). Andere meinen, die dreiste Diebestat ginge auf das Konto des „Maulwurfs“, der, nach populären Vorstellungen, schon seit einigen Monaten die unterirdische Infrastruktur in Deutschland, Polen und Tschechien attackiert – um seine Beute, so die Vorstellung der Leute, an Schrotthändler oder arme Regionen zu veräußern. „Wir wissen nicht, wie das passieren konnte“, ließ die BVG verlautbaren, „und werden unseren Betrieb weiter normal aufrechterhalten. Nach unserem Wissensstand gibt es den ‚Maulwurf‘ weder, noch hat er etwas mit dem Verschwinden unserer Züge zu tun“. Natürlich gibt es auch andere Meinungen. Manche sagen, BVG-Fans aus einer anderen Welt hätten die Triebwägen für ein interstellares Museum entwendet; und die BVG sollte mal nachsehen, ob nicht noch mehr Wägen fehlen würden.

TOKYO. Japanische Nationalversammlung beschließt "Sakoku"

Nach einer dramatischen Sitzung, die über 24 Stunden währte und von heftigen, teils bürgerkriegsähnlichen Demonstrationen im ganzen Land begleitet wurde, stimmt das Kokkai (die japanische Nationalversammlung) dem hoch umstrittenen „sakoku“ Gesetzesentwurf der rechts-religiösen Shinto-Robo-Mishima-Minderheitsregierung zu. Danach soll mit sofortiger Wirkung die zweite Landesabschließung Japans vom Rest der Welt vorbereitet werden: eine extreme Isolation, wie sie bereits zur Zeit der Shogune über 230 Jahre (bis 1853) praktiziert wurde. „Wir sagen Nein zur Welt! Und Ja zu Nihon!“, jubelt Ministerpräsident Mizoguchi. Der Gesetzesentwurf sieht zudem eine Ausweisung aller Nicht-Japaner*innen binnen Jahresfrist vor sowie eine Rückholung aller im Ausland lebenden – gesunden – Japaner*innen. Die Opposition und etliche Cito-Verbände laufen seit Monaten Sturm gegen dieses Gesetz, das vordergründig die Einschleppung neuer Seuchen und Viren verhindern soll, eigentlich aber der Abwehr von klimapolitischen Ideen, fremdkulturellen Einflüssen, ausländischer KI und Verwässerungen der japanischen Identität dienen soll. Alles schaut jetzt gebannt auf Tenno Suki (14), die allein das Gesetz noch stoppen könnte.

WLADIWOSTIK/TANGPING. Umbenennung der sibirischen Metropole

Nach dem spektakulären Verkauf Ostsibiriens an China im letzten Jahr beginnen in diesen Monaten die konkreten Vorbereitungen der Übernahme der Regionen Jakutien, Amur, Chabarowsk, Magadan, Kamtschatka und Czukczen von Moskau an Bejing. Wenig dringt an die Öffentlichkeit über die Details der Abläufe, die verkauften Regionen sind seit Jahresbeginn 2053 zur Sperrzone für Ausländer und Medien erklärt worden. Niemand kommt rein, und niemand kommt raus – auch nicht die Menschen, die bis Ende 2052 noch russische Staatsbürger waren und nun zu Chinesinnen geworden sind. Einzig die Umbenennung der ostsibirischen Metropole Wladiwostik in „Tangping“ wurde offiziell gemeldet. Tangping bedeutet „Liegenbleiben“ und bezeichnet den aus China bekannten Lebens-, Mode-, Daseinsstil, der in den letzten Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen hat. Die chinesische Staatspräsidentin Hsia Tsa-go ist bekanntlich eine Followerin dieses Trends zum Nichtstun.

HAMBURG. Weite Teile der Stadt unter Wasser

Nicht nur Bremerhaven wurde von den Monsterorkanzwillingen Hanno und Hanna und den dadurch ausgelösten Sturmfluten verwüstet, auch Cuxhaven und Hamburg hat es wieder einmal schwer getroffen. Während allerdings die Cuxhaveners (und Ottendorfers) sich mit einer Prise Humor wappneten, sich frühzeitig in die etwa hundert bereitgestellten Pontonscooter begaben und dort eine Art Wikingerkarneval feierten, solange der Orkanzwilling wütete, traf die Hamburger die Katastrophe offenbar fast ohne Vorbereitung. Nach den Erfahrungen der letzten zehn Jahre hätte es den Stadtverantwortlichen klar sein müssen, dass das Wasser nicht in Finkenwerder, Hafencity und WIlhelmsburg Halt machen wird, sondern bis nach Winterhude und Barmbek ausgreifen wird. Wie aber ist es dann zu erklären, dass in den Bürgebäuden der City Nord noch gearbeitet wurde, als die Flut anrollte? Das Ergebnis: 32.400 Tote und etliche zerstörte, weil ungesicherte Stadtviertel. DIDImos bleibt dran an diesem Skandal.

FREIBURG. Sind mehrgeschlechtlich interessierte Personen bald "Stereos"?

„Monos“ und „Stereos“ wurde als neues Wortpaar für die Bezeichnung von gleichgeschlechtlich und mehrgeschlechtlich interessierten Personen vorgeschlagen. Seit der Gebrauch der Bezeichnung „binäre“ für Personen mit nicht gleichgeschlechtlichen sexuellen Interessen als Mikro-Aggression in den Strafkatalog aufgenommen wurde, wird aktiv nach einer offenen Sprachregelung gesucht. Der Vorschlag kommt von dem Kabarett-Aktivisten Letep Petel, der sich selbst als „Quadrophon“ bezeichnet.

BERLIN. Antrag auf Verbot der Werbung mit Attraktiven gescheitert

Der Antrag, Werbung mit kenntlich gemachten AI-generierten Darstellungen sehr attraktiver Menschen (SAMs) zu verbieten, ist erneut gescheitert. Wirtschaftslobbyist*innen argumentierten, dass die durch eine Werbung ohne AI-SAMs unvermeidlichen Einbußen zu weniger Geldern für die nachhaltige und sozialdiverse Produktion führen würde. Gleichzeitig wurde die Forderung des „Dachverein der SAMs“ zurückgewiesen, an als SAMs eingestufte Bio-Menschen eine jährliche Ausgleichszahlung für den Verlust der „bedeutenden potenziellen Einnahmen“ zu zahlen, den das Verbot der SAM-Werbung bedeute. „Das fragliche Gesetz bedeutet eine Benachteiligung gegenüber weniger attraktiven Menschen und eine Missachtung der naturgegebenen Einkunfts- und Aufstiegsmöglichkeiten unserer Mitglieder und anderer ähnlich talentierter Menschen. Wenn der Staat durch diese Verbote irgendwelche Vorteile sieht, muss er den durch das Gesetz Geschädigten eine nicht unerhebliche Rente zahlen.“

BAIKONUR. Bekennerschreiben für die Sabotage an der MORGENSTERN eingegangen

Nach der Explosion der SCHATTENFALL-Rakete, die zum MORGENSTERN-Projekt der Multimilliardärin Photon Wulff gehört, ist nun ein Bekennerschreiben eingegangen. Die Gruppe „Vergebung“ schreibt, MORGENSTERN wäre ein blasphemischer Versuch, gegen den Willen und die nötigen Erziehungsmaßnahmen des „einen Gottes, der viele Namen hat“ vorzugehen. Weiter fordert die Gruppe die Menschheit auf, ihr „Schicksal mit Demut zu ertragen und endlich aus dem Leid zu lernen; so erreichen wir das Paradies.“

OYBIN/OBERLAUSITZ. Der "horse lib trail" hat sich nach Monaten aufgelöst.

Initiiert von einer 14jährigen Landwirtstochter aus Niedersachsen, die ihr Lieblingspferd vor der dürrebedingt notwendigen Schlachtung retten wollte, kam der auf Tausende Pferde und Teenagerinnen angewachsene Massenritt quer durch das sommerlich ächzende Deutschland im äußersten Südwesten der Republik nun im Oktober zu einem Ende. Noch ist rätselhaft, warum sich die Kinder mit ihren Tieren (und sympathisierenden Eltern) zerstreut haben. Gerüchteweise hat die abgetauchte Top-Terroristin Malabona oder ihre mächtigen chinesischen Hinterfrauen dabei ihre Hände im Spiel. Wir bleiben dran.

PARIS. Happening zum 30. Todestag von Jean-Luc Godard

Anlässlich des 30. Todestages der Schweizer Filmemacherin Jean-Luc Godard wurden in ganz Paris sämtliche Flachfilme der unvergessenen Avantgardistin gezeigt. Die Krassmacherschmiede präsentierte zudem in Les Molières, dem 25. Arrondissement der CEUro-Hauptstadt, ihr Immersionsspektakel „Alphaville“ als Weltpremiere. 

STOCKHOLM. Neues Medikament zur Behandlung der sogenannten "Influenzamanie" zugelassen.

Das Pharmaunternehmen „Snörre“ freut sich über die Zulassung eines neuen Medikaments zur Influenza-Behandlung. Die von manchen Kritikern als „Modeerkrankung“ abgetane Symptomatik, eine Art manisch-depressiver Störung, die entsteht, wenn keine Karriere als Influenzer zustande kommt oder eigene Zwitschs nicht kommentiert werden, gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Personen über 25 Jahren. Die „Snörre“-Aktie legte nach der Bekanntgabe 9,2 % zu.

KARLSRUHE. Das B-Wort bleibt auf der Liste strafbarer Beleidigungen.

Zum siebten Mal in 26 Jahren scheiterte am Donnerstag der Versuch, das B-Wort aus der Liste der in Deutschland strafbaren Beleidigungen zu streichen. Laut der Generationenpartei wurde „die Kriminalisierung des Begriffs von rückständigen Individualkapitalisten“ durchgesetzt, „und obwohl der Begriff durchaus oft beleidigend und herabsetzend benutzt wird, sollten Menschen, die für eine nachhaltige Zukunft und die Kinder der Welt leben, über diese niedrigen Beweggründe hinwegsehen: ‘Binärer’ ist eine Auszeichnung.“

LEIPZIG. "Biedermeierfest X" zum 90. Geburtstag der Metaautorin Doris Müller-Latinax

Auf dem Gelände der Universität Leipzig wird zum 90. Geburtstag der Metaautorin Doris Müller-Latinax ein großes „Biedermeierfest X“ abgehalten. Zahlreiche Informationsstände informieren über den Fortschritts der „Totalgerechten Vergangenheitsinterpretation“, die Müller-Latinax vor fast 30 Jahren als kreatives Crowdprojekt begonnen hat. „Ich hoffe, ich werde es noch erleben … die neue Singularität, wenn unsere gerechte Geschichtsschreibung zur Gegenwart aufholt und die neue Zeit beginnen wird. Aber diese heißen Sommer bringen mich um …“. Die mit dem Slogan „Geschichte lebt nur, wenn wir sie schreiben“ berühmt gewordene wurde umgehend von jüngeren Histonautinnen der Aktivist:Innenlobby „Recht auf eine menschengerechte Geschichte“ kritisiert, da sie ihre Rede zur Lage der Geschichte nicht auf Fairteutsch hielt, der von Müller-Latinax kuratierten Neusprache, die heute ihren 28. Geburtstag feiert.  

Berlin. Der "Kaiserschmarren" soll zum "Nauseum der Identitäten" werden.

Berlin – Das Berliner Stadtschloss, dem der Volksmund den Namen „Kaiserschmarrn“ gegeben hat, soll nach nun Jahrzehnten der Querelen umgebaut und umgewidmet werden. Statt der aktuellen Ausstellungen, die von einflussreichen Gruppierungen weiterhin als „Kolonialschande“ bezeichnet werden, soll das Bremer „Nauseum der Identitäten“ dort einziehen, dessen aktuelle Ausstellung „Ethno-Identitäre: Die falsche Hoffnung im guten Ziel“ trotz breiter Anfeindung von Generationengruppen, Lobbys, Regierung und Vertretungsorgs den Bremer Publikumspreis „Roland“ erhalten hat. Angestrebt ist zudem, eine Fassade abzureißen und dort einen Teil des historischen „Palasts der Republik“ neu aufzubauen. „Das ist Geschichtsfälschung!“, protestierte Vera Radüge, die Sprecherin des Vereins der Freunde des Stadtschlosses.

INGOLSTADT. Der Dachverband der Religiösen will zurück zum Agrarstaat

Justina Totalrecht, die Sprecherin der CJM, des Dachverbands der in Deutschland lebenden Christen, Juden und Muslime, fordert die Rückkehr zum Agrarstaat. „Gott, Allah, Yahwe; unser Himmelselter hat viele Namen, aber ein Gebot. Lebt und sterbt. Wir wollen zur Gemeinschaft der Sterblichen zurückkehren, die gerettet werden. Klonen, Entkörperlichung und Raumfahrt, all das sind Sünden, die wir gerne Alpha und den Chinesen überlassen. Die deutschen ChriMuJus fordern die Rückkehr zum Vorgarten Edens. In Demut und Solidarität.“

CÁCERES. Irre Levant im Kloster gesichtet

Irre Levant, eine Figur aus dem beliebten Anime-Immersionsspiel „FutureLeaks“ der Spieleschmiede „Krassmacher“, wurde wieder gesichtet. Nach der Sichtung in Fukuoka, Japan vor ein paar Tagen wurde die fiktive Figur im Kloster San Jerónimo de Yuste in Spanien gespottet. Der Mann soll, auf Spanisch angesprochen, geleugnet haben, etwas mit dem Spiel zu tun zu haben. Es gelang ihm, dem Fanmob zu entkommen. Die herbeigerufenen Polizist:innen suchten, gemäß dem europäischen Gesetz zur Umsetzung populärer Interessen, mit Dronen nach dem Flüchtigen, konnten ihn aber nicht fassen. Einige Fantivist:innen haben inzwischen eine App herausgegeben, in die Specfeeds geströmt werden können, um nach Levant zu fanden. „Irre gibt es nicht“, haben die Verantwortlich:innen der Spieleschmiede „Krassmacher“ verlauten lassen. „Er ist nur eine Figur, die ein mögliches Verhältnis zur Zeit darstellt.“

BERLIN. Wahleffekt der Berliner Bürger weiter unter 40 %

Der kumulierte Wahleffekt der Berliner Bürgerinnen bewegt sich weiterhin auf unter 40 Prozent. Trotz aller Bemühungen ist es besonders in den Brennpunkten nicht gelungen, für einen Großteil der Bürger eine höhere Sozialbewertung und damit eine effektive Wahlreife zu erreichen. Kritikerinnen des Bewertungssystems sagen, dass eine direkte und vollstimmige Teilhabe an Entscheidungen entscheidungsferne Bürgerinnen eher motivieren würde, sich mit gesellschaftlich-solidarischen Themen auseinanderzusetzen.

FLENSBURG. Immer mehr Menschen verschwinden in die zugesicherte Anonymität

Immer mehr Menschen melden sich in Deutschland ab, schwingen sich aufs Rad und verschwinden; allein, mit Freundinnen oder im Familienverbund. Meist haben sie Falthütten dabei, aber seit langem ist es ein Rätsel, wo diese Menschen abbleiben, da sie meist ihr Recht auf Anonymisierung nutzen. Eine Gruppe an der Uni Würzburg theoretisiert, dass es sich um eine Art Entzugsbewegung handelt, die durch das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht wurde. Einen Hinweis bietet die ständig steigende Menge an Freicamps. Andere Radwanderinnen scheinen von Crowdkloster zu Crowdkloster zu ziehen und sich dort als Optimiererinnen anzubieten. Politisch wird in Erwägung gezogen, das Grundeinkommen abzuschaffen, um die Bürgerschaft wieder kontrollierbarer zu gestalten.

BRÜSSEL. Zugang zur Natur wird stärker reguliert

Nach einer neuen Gesetzesvorlage soll der Zugang zur Natur, wie bereits in Deutschland, den Niederlanden und Griechenland durchgesetzt, in der gesamten EU nur noch kuratiert, beziehungsweise in als Menschenbereichen ausgewiesenen Parkgeländen, zulässig sein. „Endlich ist mit dem willkürlichen und falsch informiertem Zugang zur Natur Schluss“, sagte Sinead Popov von der Natural Order Party.

FRANKFURT/MAIN. Flugkilometermarkt soll Familien nicht mehr begünstigen

Der Vorschlag der Generationenpartei, den europäischen Flugkilometermarkt stärker zu reglementieren, wird in die nächste Referendumsrunde im September aufgenommen. Beim Verkauf der jährlichen Flugzuweisung an Regierung, Unternehmen und Akademia sollen Singles und kinderlose Lebenspartnerinnen nun pauschal 50 % der Einnahmen als Solidaritätssteuer abführen müssen. Kritik kommt unter anderem vom beliebten Politaktivisten MoinMoyn:. „Familienferne Bürger:innen, die unter anderem den ultimativen Beitrag zu einem lebenswerten Planeten leisten, dürfen nicht durch die Biopolitik einer einseitigen Lobby geschädigt werden“. Das Ergebnis dürfte sehr knapp ausfallen.

MÜNCHEN. Brandkatastrophe im Lindwurm-Lager

Schlechte Nachrichten aus dem Lager VI der wuchernden Klimaflüchtlings-Siedlung „Lindwurm“ zwischen München und Freising. Erst kürzlich vermeldeten wir einen rätselhaften Doppelmord, der vermutlich mit dem dortigen Drogenhandel und dem mysteriösen Propo -Papst Ndoc in Verbindung steht. Jetzt ist ein Großbrand in dem völlig überfüllten und dschungelhaften Lager ausgebrochen. Polizeimeldungen zufolge ist der Brand genau dort ausgebrochen, wo die Cleaner und eurocops ihre Mordermittlungen betrieben haben. Noch immer breitet sich das Feuer unkontrolliert aus. Von den eurocops Benny K. und Jill A. fehlt jede Spur. Auch Didimossa hinako soll noch vor Ort sein. Wir glauben an das Beste. Report folgt. Hoffentlich.

SYLT. Doggerparty gewaltsam aufgelöst

Am Doggerstrand wurde wegen des drohenden Orkans „Hanno Wüst“ eine Dauerparty vor den Klippen von Morsum aufgelöst. Es kam zu Ausschreitungen, als die Cleaner eine Performance der unvermeidlichen Influenza Kiki und ihrer Jüngerinnen unterbrechen wollten.  

BAIKONUR. Explosion von Schattenfall

Beim Start der Transportrakete für das Projekt SCHATTENFALL kam es zu einer katastrophalen Explosion. In einer Höhe von 3 Kilometern explodierte die Rakete des visionären Projekts zur Reduzierung der solaren Einstrahlung und damit der Erderwärmung. Zahlreiche Raketenteile stürzten auf nahegelegene Dörfer. Die Rettungsarbeiten dauern an. Mira Reyes, eine Sprecherin des privaten Projekts: „Wir sind alle tief betroffen. Und verstehen nicht, warum wir so vom Pech verfolgt sind. Wir hoffen, dass es keine Opfer zu beklagen gibt.“

BERLIN. Ostdeutschland weiter abgehängt

Auch 63 Jahre nach dem Mauerfall gehen viele Ökonomen nicht davon aus, dass Ostdeutschland wirtschaftlich zum Westen aufholt. In einer Umfrage des Essener MERKUR-Instituts unter 166 Wirtschaftsprofessoren antworteten 82 Prozent von ihnen mit „Nein“ auf die Frage, ob der Osten in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten wirtschaftlich das westdeutsche Niveau erreichen werde. Nicht nur die stetige Abwanderung junger Menschen hemme die Entwicklung dort, sondern vor allem die Auswirkungen der Klimakrise im von der russischen Landmasse dominierten Ostgürtel Europas lasse ganze Landstriche versteppen und verwüsten.

FUKUOKA. Irre Levant in Japan?

 Irre Levant, eine Figur aus dem beliebten Anime-Immersionsspiel „FutureLeaks“ der Spieleschmiede „Krassmacher“, soll in Fukuoka von einem Fanmob gespottet und in eine Polizeiniederlassung geschleppt worden sein. Dabei kam es zu einem größeren Auflauf. Der Mann sagte, er kenne keinen Levant. Aufgrund der japanischen Bürgerrechte konnte er, gegen den Willen des Mobs, nicht festgehalten werden und wurde mit einem Cleaner-Drone an einen unbekannten Ort gebracht. „FutureLeaks“ basiert auf einer ungenügend dokumentierten Kunstaktion aus den 20er Jahren     (wir berichten), in deren Verlauf verschiedenen Personen Inhalte aus unserer Gegenwart „geleakt“ wurden. Die Immersionsversion erhielt letzten Winter den Poserpreis für sprachübergreifende Produktionen und den Sonderpreis der Antiidentitären Internationalen.

BERLIN. Klimaminister Kohlhaas fordert Verbot der Klimaleugnung

Der amtierende Umwelt- und Klimaminister Cem Kohlhaas (45) fordert in seinem jüngsten Zwitsch ein europaweites Verbot der Klimakrisen-Leugnung. Unter Strafandrohung soll es verboten sein, die Klimakrise, respektive den Klimawandel, respektive den Klimakollaps, respektive die Klimakatastophe zu leugnen. Als Vorbild dient dem Parteichef der „Digitalen“ und Nachfolger vom untergetauchten Ivo Teske das Holocaust-Leugnungsverbot, das bis 2040 in Deutschland Bestand hatte und am Ende der kurzen und disruptiven Legislaturperiode 2038-40, in der die Identitären die absolute Parlamentsmerhrheit innehatten, gekippt wurde. Dem Kohlhaas erntet massive Kritik für diesen „völlig überzogenen, typisch radikalinskigen, pc-verpesteten, und überdies moralisch fragwürdigen und politisch grunzfalschen Forderung“ (Zitat W. Hecker, Die Identitären). Co-Kanzlerin Kühnert nahm bislang noch keine Stellung zu dem Vorstoß ihres Ministers.

MÜNCHEN. Doppelmord im Lindwurm-Lager

Im berüchtigten Lager VI der wuchernden Klimaflüchtlings-Siedlung „Lindwurm“ zwischen München und dem Flughafen Freising wurden wieder einmal Tote gefunden. Diesmal handelt es sich um ein junges Paar unbekannter Identität und Geschlechtszuordnung , deren bestialisch zugerichtete Leichen von einer smart drone entdeckt und gemeldet wurden. Örtliche Cleaner, unterstützt von special euroc ops , haben die Ermittlungen aufgenommen. Vermutlich handelt es sich bei dem Paar um Propo-Kundinnen des Großdealers Ndoc, der nach wie vor offenbar unbehelligt sein mörderisches Schattenreich im Dschungel des Lagers errichten kann . Ausführlicher Report folgt.

BERLIN. Mabuse-App verboten!

Der Antrag der Generationenpartei, die populäre App „Mabuse“ zu verbieten, war im zweiten Anlauf erfolgreich. Die App stellt nicht nur alternative Live-Nutzerimages („Avas“) zur Verfügung, sondern unterdrückt auch jede Rückverfolgbarkeit und macht es den Sicherheitsdiensten unmöglich, Unterhaltungen auszuwerten.

BEIJING/BERLIN. Neues Menschenmodell in China

Nach Auskunft eines Whistleblowers wurde in China ein neues Menschenmodell entwickelt, das unter harscheren Umweltbedingungen leben kann und weitgehend Schmerzunempfindlich ist. Die chinesische Regierung bestreitet die Berichte. „Wir halten uns an die internationalen Abmachungen, an das Verbot zur Menschenzüchtung“, so die chinesische Botschafterin in Berlin.

WEIMAR. Altweltgeier Vogel des Jahres

Der NABU hat den „Altweltgeier“ zum Vogel des Jahres 2052 gekürt. Der Aasfresser, der erst seit den 30er Jahren in den deutschen Breiten, insbesondere im Hessischen, Sächsischen und im ehemaligen Chemiedreieck Halle-Merseburg-Bitterfeld ansässig geworden ist, gilt allerdings als vom Aussterben bedroht.

HAMBURG. Streit um "Nervig & Devot"

Der Popdrop „Wärter:Innen“ des Duos „Nervig & Devot“ erhielt den Preis „Lokal & von hier 2052“. Metadiskurs, deren Einreichung „Hala Hala“ auf den zweiten Platz kam, legte Protest ein. Es wäre nicht klar, ob „Nervig & Devot“ Hamburgerinnen seien. Sie behauptet, „Nervig“ sei mit Mail-Man identisch, der als Wiesbadenerin gilt. Derzeit läuft ein Schlichtungsverfahren.

EDINBURGH. The END is NIGH!

Die schottische Künstlerin Annie McKinnon meldet das 10.000te Posting auf ihrer „Nighcloud“, auf der Nutzer Fotos mit „The End is Nigh“-Schildern droppen. Laut McKinnon ist der Nighismus , die Verkündigung des nahen Endes mit Verve und Hingabe, eine der wichtigsten Kulturleistungen der Menschheit und hat in Schottland seine höchste Blüte erreicht.

MOSKAU/BEIJING. Ostsibirien wird verkauft

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen, teilweise unterbrochen von Auseinandersetzungen knapp unter der Schwelle eines Krieges, scheint sich jetzt eine Einigung zwischen Moskau und Peking abzuzeichnen: Ostsibirien wird an China verkauft. Nachdem durch den Klimawandel und das Abtauen der Permafrostböden im Norden der ostsibirischen Landmasse eine Versorgung und infrastruktureelle Anpassung des entlegenen riesigen Landes für Russland nicht mehr zu stemmen war und seit 2038 immer wieder verlockende Angebote aus Peking auf den Tisch gelegt wurden, sieht es jetzt so aus, dass noch in den nächsten fünf Jahren die Regionen Jakutien, Amur, Chabarowsk, Magadan, Kamtschatka und Czukczen unter Pekings Kontrolle gestellt werden. „Ein Tag so schön wie der ganze Frühling“, dichtete Hsia Tsa-go, Chinas Staatspräsidentin. „Wir konzentrieren uns auf Europa“, sagt der russische Präsident Iljo Putin knapp.

WIESBADEN. Reich/Arm-Schere geht weiter auf

Deutschland wurde erneut zum Land mit der größten Arm-/Reich-Schere erklärt. Gewerkschaftsleiter erläuterten, dass seit Jahrzehnten alle Lohnsteigerungen durch das starke Ansteigen der Miet- und Lebensmittelkosten überholt werden. In einer radikalen Wende von der früheren Politik der Gewerkschaft wurden landesweite Demonstrationen unter dem Motto „Weniger umgelegte Klimakosten, mehr Sozialismus“ ausgerufen.

IQUALUIT/NUNAVUT. Streit auf der Arktisroute

Wieder Streitereien auf der Arktisroute. Kanadische und chinesische Begleittruppen führten als „Übungen“ deklarierte Manöver durch, bei denen Boot-Boot-Raketen, Dropdronen und EMS-Bomben zum Einsatz kamen. Regierungssprecherinnen beider Staaten haben die jeweils andere Seite der „gefährlichen Provokation“ beschuldigt.

MOSKAU/KIEW. „Tag der Freundschaft“ ohne Zwischenfälle

Zum mittlerweile zwölften M al haben sich die Premierminister :innen der Republik en West russland und Ukraine zum „Tag der Freundschaft“ in Kiew getroffen und gemeinsam des russischen Überfalls auf die Ukraine vor dreißig Jahren gedacht. Im Anschluss an die global geströmte Veranstaltung begaben sich die beiden Staatschefs Iljo Putin („der Gute“) und Oksana Bazarova mit dem peace scooper auf den traditionellen Freundschaftsdrive nach Moskau. Bislang gab es keine Zwischenfälle wie in den letzten Jahren, als fanatische Veteranengruppen versuchten, das Event zu stören.

WISPERTAL. Ausweitung der Isolationszone

Nach dem deutlichen Anstieg der Dengue-Inzidenz und drei weiteren Todesfällen binnen einer Woche, verfügt die hessische Gesundheitsministerin in Absprache mit der R unde n Regge von Bund / Hessen eine A usweitung der bislang geltenden Isolationszone. Galt bislang eine 5 -km-Zone rund um den Wispersee als Katastrophensperrgebiet , verdreifacht sich dieser R adius ab dem 1. April. Zwischen den Orten Kemel, Springen, Nauroth und Langschied heißt es dann: Absolutes Betretungsverbot. Innerhalb der Sperrzone wird die Nussbaum-Forschungsstation personell und budgetär verstärkt. Militär und Technischer Hilfsdienst stehen zur Unterstützung bereit.

BERLIN. Neue Wörter vorgeschlagen

Die SprachRe&Prokonstrukteure Bast Banz und Travis Elling haben in ihrem neuesten „Kraweel-Schock“ zehn neue deutsche   Wörter vorgeschlagen: hâlde – für verächtlich; optofeindlich – zukunftsfeindlich; abzangen für erledigen; remocha – für zweifach begangene Dummheit; pewitt – für künstlicher oder elektrobasierter Charakter; Erlebnismulde für dark room; trumpen für trollen; schwarmen – mitlaufen ohne nachzudenken; verschwärmen für andere Meinungen übernehmen; Kesera – für Klimawandel.

Weitere Vorschläge werden gerne entgegen genommen.